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Vom-Blatt-Singen

Noten erkennen  –  Innerlich hören  –  Rhythmus fühlen

Unter Termine Vom Blatt Singen finden Sie meine Kursangebote.

Noten absingen zu können, ist ein komplexe Fähigkeit – die man lernen kann! So wie man sich beim Vorlesen eines Textes zunächst eine innere Vorstellung dessen bildet, was man lesen wird, so auch beim Vom-Blatt-Singen. Die Noten wecken dann eine innere Klangvorstellung, die man in Gesangston umsetzen kann. In meinen Kursen und im Einzelunterricht übe ich dies in kleinen Schritten, die aufeinander aufbauen. Erste Erfolge stellen sich bereits nach sehr kurzer Zeit ein. Tonhöhen / Intervalle und Rhythmusübungen wechseln sich ab. Zu Beginn erarbeiten wir wenn nötig auch die musikalischen Begriffe, die wir benötigen, um uns mit Worten auszutauschen.

Die Tonhöhe oder: Welcher Ton, welches Intervall kommt als nächstes?

Eine Melodie lebt zum einen davon, welche Töne erklingen. Wir erweitern den Tonumfang sukzessive. Wenn keine Vorkenntnisse vorhanden sind, singen wir zunächst nur auf die ersten fünf Töne der Tonleiter. Wenn dies sicher ist – erfahrungsgemäß geht dies schnell – erweitern wir bis zur Sexte, nehmen die Töne unterhalb des Grundtons dazu, singen bis zur Oktave. Auch die Intervalle bauen wir allmählich auf: Zu Beginn stehen Sekunden und Terzen, die größeren Intervalle folgen später. Im Üben der Intervalle orientieren wir uns zum einen innerhalb der Tonleiter, zum anderen singen und hören wir die Intervalle einzeln.

Verschiedene Zugangswege ergänzen einander und bringen Abwechslung ins Üben:

  • Hören und Singen der Töne der Tonleiter über das Ohr (zunächst Dur, später auch moll)
  • Do, Re, Mi, Fa, Sol… und die zugehörigen Handgesten – diese alte Methode der Solmisation bewährt sich sehr, um sich schnell orientieren zu können
  • Intervalle innerhalb der Tonleiter und für sich
  • Absingen von einer Tafel mit Noten einer Tonleiter: Dies ermöglicht, in kleinen Melodien flexibel alle Intervalle zu üben, bis sie im Ohr sind und sich mit der Notenschrift der jeweiligen Tonart innerlich verbunden haben
  • Absingen einfacher Melodien zu verschiedenen Intervallen (dazu habe ich Übungsmaterial in verschiedenen Tonarten erstellt)
  • Erkennen bekannter Melodien anhand ihrer Noten
  • Zu Beginn stehen C-Dur und D-Dur, später folgen weitere Dur-Tonarten und die moll-Tonarten

Der Rhythmus oder: Wie lang ist der Ton?

Rhythmusgefühl entwickelt sich durch Üben von Rhythmen. Wir üben in den verschiedenen Taktarten zunächst Grundelemente, später komplexere Rhythmen:

  • Hören und Nachklatschen von Rhythmen
  • Abklatschen von Rhythmen von der Tafel
  • Koordination von Fuß (Takt) und Klatschen (Rhythmus)
  • mehrstimmige Rhythmusübungen in der Gruppe
  • Rhythmusübungen anhand von Literatur

Kurse finden Sie unter Termine Vom-Blatt-Singen. Für Einzelunterricht sprechen Sie mich gerne an: Kontakt.

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